Wenig von mir zu hören und doch einiges los

Dienstag, 21.02.2017

Ich weiß, ich habe jetzt sehr lange nichts von mir hören lassen. Das liegt meist daran, dass ich nicht wirklich am Tablet untwerwegs bin und dadurch nicht zum Schreiben komme. Dennoch ist in der Zeit natürlich einiges passiert, das ich jetzt zusammenfassend berichte.

In Sydney wurden noch der Australia Day und das chinesisches Neujahr gefeiert. Mit etwas Event aber viel Feuerwerk wurden dann die Abende in der Innenstadt verbracht.

Danach ging es dann nach Melbourne. Dort habe ich ein Ziel abhaken können

Wombat streicheln :D

Der Besuch im Botanischen Garten war sehr schön, da auch das Wetter mitspielte. Mit vielen verschiedenen Pflanzen, Seen und Gebäuden war der recht große Garten sehr schön aufgebaut.

Letzten Samstag fand die "White-Night" statt, eine Nacht, in der an verschiedenen Orten die Nacht zum Tage gemacht wird. Leider musste man für nahezu alles mindestens 2 Stunden anstehen, weshalb ich eher die Licht- und Reflexionsspiele aussen angeschaut habe.

Etwas später in meinem Aufenhalt in der Stadt habe ich dann erfahren, dass die ansässige Bibliothek eine Schachecke hat, wo ich dann ab und  an ebenfalls ein paar Runden gespielt habe.

Nun sitzte ich in Perth und die letzten drei Wochen meiner Reise sind angebrochen. Ich bin gespannt, was mich hier noch so zum Entdekcen erwartet.

Indoorattraktionen

Sonntag, 22.01.2017

Leider war vorgestern ein Tag, der sehr regnerisch war. Dadurch habe ich mich entschieden, ein paar der ansässigen Indoorattraktionen zu besuchen. Dabei waren ein Wildlife-Zoo, Sealife und Madame Tussauds. Das Sealife ist genauso überlaufen gewesen, wie es in Deutschland bisher bei mir immer der Fall war. Die beiden anderen Attraktionen waren erstaunlicherweise sehr viel leerer. Dadurch konnte ich Fotos mit Barack Obama, Steve Irwin, Bruce Willis und sehr vielen anderen machen.

In den Zoos habe ich dann viele nationale und internationale Tiere gesehen, leider noch keinen Wombat :D Dafür aber diverse Schlangen, Kängurus, Koalas, Haie und Rochen.

Gestern war ich auf dem Skytower, dem höchsten Gebäude von Sydney. Mit einer 360 Grad Sicht und Sichweite bis zu 80 km hatte ich einen sehr schönen Überblick über die Stadt und angrenzende Gebiete. Das Wetter war dann auch wieder besser und sehr warm, wie es in Australien scheinbar normal ist.

Abenteuer Australien

Freitag, 20.01.2017

Nun bin ich seid wenigen Tagen schon in Sydney, Australien angekommen und erkunde die sehr schöne Stadt. Das Wetter war (bis auf heute) sehr sonnig und heiß (knappe 30 Grad). Dadurch konnte ich sehr gut an einer kostenlosen Stadtführung mit einer kleinen aber super Truppe teilnehmen und bereits die Harbour-Bridge und das Opera-House anschauen. Ich habe mir das in Echt iwie größer vorgestellt, wenn ich jetzt so davor stand, war das doch erkennbar kleiner. Aber nichts desto trotz ein sehr schöner Anblick.  Heute war es dann leider regnerisch und schwül, weshalb ich mich dazu entschied, ein Comboticket für verschiedene Attraktionen hier zu buchen. Bisher war ich dann im Madame Tussauds, Wildlife und Sealife (welches wie in Deutschland überlaufen ist, die anderen beiden waren recht leer). Bilder muss ich erstmal wieder aufs Tablet laden, die folgen aber auf jeen Fall noch!

Das Ende rückt näher

Donnerstag, 12.01.2017

Am Dienstag morgen ist es soweit, die Reise Neuseeland geht zu Ende. Die letzten Tage genieße ich noch das super Wetter hier in Auckland und bummel durch die Stadt oder gehe am Hafen spazieren. Jedoch reflektiere ich natürlich auch die letzten neuen Monate. All die Erlebnisse, Erfahrungen und Abenteuer in diesem atemberaubenden Land. (Während ich schreibe, höre ich gerade von Hans Zimmer "Time". Das passt irgendwie ideal :D).

Auch wenn es eigentlich nicht möglich ist, zu sagen, was am Besten/Schönsten war, probiere ich zumindest mal einzugrenzen, was mich besonders beeindruckt hat:

Te Anau

Hier habe ich 2 Monate auf einer Rehfarm gewooft, sprich gegen Unterkunft, Essen und Aktivitäten gearbeitet. Ich habe sehr viele verschiedene Bauernhof-typische  Erfahrungen machen können, zum Beispiel (sehr viel) Holzhacken, Trecker fahren und Tiere versorgen. Aber auch Renovierungsarbeiten, Gips anrühren und auftragen, Malerarbeiten und tapezieren, gehörten zu den täglichen Aufgaben. Als Entgeld gab es dann Übernachtungen in der wunderschönen Gegend, Quad fahren bei Sonnenuntergängen, Fleisch direkt vom Hof und zwei freie Tage (mein Geburtstag und die große Wanderung). Da ich sehr viel mit der Hostfamilie zu tun hatten, bekam ich auch einen wunderbaren Einblick in die Lebensart von den Neuseeländern. Wo auch sehr viel Rugbyschauen zu gehört. Es war ein einzigartiges, wunderschönes Erlebnis, das auf jeden Fall zu den top-Erlebnissen von mit gehört.

 

Christchurch

Im Gegensatz zu Te Anau habe ich hier 3 1/2 Monate "richtig" gearbeitet. Angefangen als Elektriker in einem Rohbau zum Krankenhaus und übergangen zu einem "Mann für alle Fälle" (Sachen von A nach B tragen, Räume trocken halten und sauber machen) konnte ich sehr viele verschiedene Nationen und deren Arbeitsweisen kennenlernen. Denn von Neuseeländern über Deutsche bis hin zu Asiaten war sehr viel vertreten. Dadurch konnte auch mein Englisch gut gebessert werden und es hat viel Spaß gemacht.

Übernachtet hatt ich hier in ienem Hostel mit Sauna und Spa, was nach der Arbeit oft sehr zum Entspannen half. An den Wochenenden wurden dann auch allerlei Aktivitäten unternommen, zum Beispiel Rohan (dazu komme ich gleich noch), Minigolf, Wanderungen und Sonnenaufgänge.

Baustelle der Uni Ausblick vom Dach der Baustelle einer der vielen Arbeiter Das Hostel

 

Napier - Weihnachten

Meine Weihnachtstage habe ich im wunderschönen Napier am Strand verbracht. Mit klasse Leuten, die ich leider viel zu wenig kennengelernen durfte, wurden bei Sommertemperaturen Wasserfälle und Strände besucht. Ein ganz anderes Weihnachten, als aus Deutschland gewohnt, aber sehr interessant und einzigartig.

 

Stewart Island

Auf der Insel der Inseln im Süden habe ich freilaufende Kiwis gesehen und den Rakiura-Track, meinen anderen Great Walk, absolviert. Eine sehr ruhig Insel, dennoch mit genialer Natur und wunderschönem Sternenblick.

 

Abel Tasman

Ein Erlebnis, dass meinen Adrenalinspiegel nach oben brachte und einen genialen Blick über die Tasmanbay darbrachte. Skydive! Von dort oben zu sehen, wo man in wenigen Momenten drauf zu rast, und die Geschwindigkeit, die während des freien Falls erreicht wird, dieses Erlebnis lässt sich sehr schwer in Worte fassen. Dennoch kann ich sagen, den eigenen Körper ans Limit zu bringen, handlungsunfähig zu sein und sein Leben quasi in die Hände des Mitspringers zu geben ist sehr empfehlenswert :D.

 

Waitomo Caves

Abseilen aus knapp 100 Metern und das entdecken von Höhlen in der „verlorenen Welt“, sehen der Glowworms (Glühwürmchen ähnlich) und dem schlussendlichen Aufstieg wieder in die „Außenwelt“ war zwar deutschem Höhlenwandern ähnlich, aber doch ganz anders.

 

Cape Reigna

Der Norden der Insel gibt einen fantastischen Ausblick auf das Meer und dort wird man sich erst so richtig bewusst, dass man sich am anderen Ende der Welt befindet. Nicht nur der Regen des bergischen Landes fehlt ( ;) ), sondern auch die Atmosphäre ist einzigartig anders. 

 

Wellington

Viele mögen sie nicht, für mich eine sehr schöne Stadt. Mit regelmäßigen Läufern an der Promenade ist man nicht alleine, das kostenlose Nationalmuseum ist sehr interessant und lehrt über die Geschichte Neuseelands und die Wetacaves (ein großes Highlight!) geben sehr imposante Eindrücke über die Herstellung von Requisiten diverser großartiger Filme (Herr der Ringe, Narnia, King Kong, District 9, und sehr viele mehr).

 

Queenstown

Die Partystadt von Neuseeland, gelegen in Bergen und an einem wunderschönen See. In dieser Stadt ist es als eine der sehr wenigen in Neuseeland möglich, auch nach 12 Uhr noch feiern zu können. Mehrere Clubs und Bars geben dazu ausreichend Möglichkeiten. Tagsüber können Wanderungen absolviert werden, es wird einfach am Strand relaxt oder es gibt die Möglichkeit, sich im Park bei einer Runde Disc-Golf zu beweisen. 

 

Da ich Herr der Ringe Fan bin, habe ich versucht, möglichst viele der Drehorte zu besuchen. Im Folgenden gehe ich speziell darauf ein.

Edoras - Heima tder Pferdeherren

In mitten einer riesigen Freifläche steht ein einsamer Berg, der von Peter Jackson (Regisseur von Herr der Ringe) als Hauptstadt von Rohan auserkoren wurde. Vom Berg aus gibt es eine geniale Sicht über das Tal, definitiv auch ein empfehlenswerter Ort, ohne Herr der Ringe Fan zu sein.

 

Nelson - Die Herstellung des eines Ringes

Der Besuch bei den Söhnen des Juweliers, der den einen Ring (bzw. die Ringe :D) für die Filme herstellte, gab interessante Hintergrundgeschichten und sehr schöne Eindrücke, wie es zur damaligen Zeit aussah und welche Möglichkeiten es gab.

 

Wellington - Heimat von Bruchtal

Was als kleines Andenken von den Filmen noch übrig geblieben ist, ist das Tor, durch das die Gefährten zum Start der Reise treten. Neben dem River Anduin gelegen, ist es auch hier (mal wieder) eine wunderschöne Landschaft. Von Isengard dagegen ist nur noch sehr wenig zu erkennen, eine große Wiese ist dort wieder.

 

Matamata - Das Auenland

Der einzige Drehort, der nach den Filmen am Leben erhalten wurde. In wunderschönen Hügeln gelegen mit klasse Farbenspiel und einem Bier im grünen Drachen fühlt man sich direkt in die Filme versetzt. Das einzige was fehlte, war die passende Musik.

Silvester und die letzten Tage

Dienstag, 10.01.2017

Vorab ein frohes neues Jahr an euch alle! Ich hoffe, ihr seid gut durchgekommen ;)

Im Gegensatz zu Deutschland wird Silvester/Neujahr hier sehr viel weniger gefeiert. Ausser einem 5-minütigem Feuerwerk am Wahrzeichen Aucklands war in der reisen Stadt nichts sehr viel los.

Zwischen den Feiertagen war ich noch bei der "Cathedral Cove", einer Art Durchgangshöhle im Nord-Osten Neuseelands. Bei top Wetter habe ich die wudnerschöne Wanderung gemacht und bin zu einem atemberaubenden Strand gekommen.

Einen Strand weiter ist der sogenannte "Hot Water Beach", ein Strand, dessen Grundwasserbis an 40Grad heranreicht. Leider ist das eine bekannte Touristenattraktion, daher war es jetzt im Sommer extrem voll. Dennoch konnte ich auch miene Füsse in dem Wasser kurz baden. 

Dann bin ich wieder in der Start-/Zielstadt angekommen, Auckland. Wie schon zu Beginn ist hier nicht allzu viel zu machen, daher gehe ich des Öfteren am Hafen und durch die Stadt spazieren oder genieße die letzten ruhigen Tage und tausche mich mit anderen Backpackern aus oder gebe Tipps für die Neuankömmlinge hier.

Tja, so geht das Abenteuer Neuseeland langsam aber sicher dem wirklichen Ende zu, Australien wartet. Ein komplettes Resumee der Reise folgt noch ;)

Weihnachten

Montag, 26.12.2016

Bei uns sind die Weihnachtsfeiertage nun fast vorbei und ich hatte sehr schöne Tage am Strand mit klasse und lustigen Leuten. Auch wenn es ungewohnt war, am anderen Ende der Welt bei 20Grad zu feiern :D Aber immerhin einen kleinen Baum hatten wir und es gab sehr leckeres Essen, zu dem ich eingeladen wurde. Zwei Nächte werden wir hier noch zum entspannen verbringen und dann geht es endgültig in Richtung Auckland. Ich kann es noch gar nicht so richtig glauben, dass der Abschied von Neuseeland immer näher rückt. Es kommt mir fast noch so vor, als würde ich erst gestern auf dem Flughafen in Auckland gelandet sein. Auch wenn das nach mehr als neuen Monaten vlt etwas merkwürdig klingt. Natürlich vermisse ich euch alle und kann es kaum erwarten, euch wiederzusehen. Aber ich werde auch die Zeit hier sehr vermissen.

Heiligabend

Samstag, 24.12.2016

Jetzt ist bei uns schon Heiligabend, so richtig kommt aber hier keine Weihnachtsstimmung auf. Bei 25 Grad und einem Strand ist es doch ganz anders, als "zu Hause". Allerdings habe wir im Hostel eine schöne Steinkiefer mit sage und schreibe 13 Ästen :D

Nun ja, zumindest laufen Weihnachtslieder und es ist schön geschmückt. Also werden zumindestens Geschichten ausgetauscht und in Gruppen gegessen. 

Ich wünsche euch allen besinnliche und ruhige Weihnachten.

Viel los hier unten

Freitag, 23.12.2016

Entschuldgung, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber die letzten Wochen war wirklich sehr viel los und ich habe nicht so viel Zeit gefunden, einen Bericht zu schreiben. Da jetzt aber WEihnachten vor der Tür steht ist alles etwas ruhiger geworden und ich habe endlich in Ruhe Zeit.

Nach dem Messerlehrgang ging es nach Nelson, drei Tage super Strand und kleine Wanderungen. Nicht viel später setzte ich dann wieder auf die Nordinsel über nach Wellington, wo wir ein paar Tage blieben. Der endgültige Abschied von der Südinsel war dann doch schon etwas trüb, aber die Reise ging ja weiter. Mit einem Zwischenstopp in Whanganui ging es direkt durch nach Taupo, wo ich das im April durchgeführte Tongariro-Crossing bei super Wetter wiederholte. Leider habe ich dabei mein Knie etwas überbelastet, wodruch ich es jetzt etwas ruhiger angehen lassen muss. :D

Nun sind wir über die Weihnachtsfeiertage in Napier und hoffen auf gutes Wetter, um Weihnachten vielleicht sogar am Strand verbringen zu können. Bisher sieht es dafür gut aus.

Super Hostels und die Kunst der Messer Herstellung

Samstag, 10.12.2016

Nun, da die Reise weitergeht, bin ich auch mal in anderen Hostels unterwegs. Gestern war ich in einem richtig klasse Hostel. Es war mit einigen Afrikanischen Souvniers bestückt, was ein sehr schönes Bild von dem Ganzen machte. Die Fahrt dahin war zwar sehr lang, aber schön, da wir durch die Gletschergegenden und an der Küste entlanggefahren sind. Da ich derjenige mit Führerschein bin, sammle ich hier sehr viel Fahrpraxis (auch wenn es für Deutschland auf der "falschen" Seite ist :D)

Heute haben wir dann an einem Ganztageskurs zum Herstellen eines eigenes Messers gemacht. Vom Schmieden bis zum Feinschliff haben wir alles selbst machen dürfen. Zwischendurch hat der Schmied dann schwierige Parts übernommen und geschaut, dass wir den Stahl nicht beschädigen. Zum Schluss hat er dann noch das Schärfen übernommen, nun habe ich ein scharfes und schönes selbstgemachtes Messer. In den Pausen konnten wir uns dann im Axtwerfen und Ninja-Stern-Ähnliches-Werfen beweisen oder die Vögel und Hühner anschauen. Ein sehr erfolgreicher Tag mit einem schönen selbstgemachten Souvenir aus Neuseeland.

Morgen geht es dann die Küste ganz hoch bis nach Nelson. Da es zur Zeit regnet, es aber am Dienstag besser werden soll, hoffen wir auf ein paar schöne Tage am Strand. 

Das Reisen geht (endlich) weiter

Mittwoch, 07.12.2016

Nach 8 Wochen bzw.  2 Monaten in Te Anau auf der Farm geht das Reisen nun weiter. Als Abschluss gab es noch einen sehr schönen Sonnenuntergang zu sehen.

Erster Anhaltspunkt war Wanaka, wo ich ja bereits Fahrrad fahren war. Nun ist es eher ein Zwischenstopp für Lake Tekapo. Ein See mit atemberaubender eisblauer Farbe und vielen Pflanzen außenrum. Unser Hostel war direkt an den See gelegen, was es sehr einfach machte dorthin zu gehen :D

Auf dem Weg haben wir dann eine Goldmine besucht (werde ich nie wieder machen, diese Tour!) und die wahrscheinlich teuerste Merinokleidung gefunden, die es in ganz Neuseeland gib (Ich glaube hier kauft man nur ein, um zu sagen "Ich habe da eingekauft!"). Ein T-shirt für stolze 200$. Und nein, es war nicht Icebreaker ;) Wirklich schön waren dann noch die "Clay Cliffs", Steinformationen mitten im Nirgendwo, die sehr schön sind und hoch ragen. 

Die Tage geht es dann hoch nach Greymouth, in dessen Nähe wir unseren eigenen Messer herstellen, wenn das terminlich passt. Und mal schauen, was uns auf dem WEg noch so begegnet.

Und da ich der einzige mit nem Führerschein bin, sammle ich sehr viel Fahrpraxis auf der falschen Seite :D

Auf dieser Seite werden lediglich die 10 neuesten Blogeinträge angezeigt. Ältere Einträge können über das Archiv auf der rechten Seite dieses Blogs aufgerufen werden.